Johann-Friedrich-Jencke-Schule Dresden

Schule für Hörgeschädigte - Förderzentrum
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Schulteil für Mehrfachbehinderte

Wir unterrichten und betreuen Kinder und Jugendliche mit Problemen im Hören und in der Kommunikation in Verbindung mit gravierenden Teilleistungsstörungen.

Das sind insbesondere: Kunstwerke

Kinder und Jugendliche mit unterschiedlich stark ausgeprägter Hörschädigung in Verbindung mit einer geistigen Behinderung
Kinder und Jugendliche mit einer Störung in der auditiven Wahrnehmung und Verarbeitung, die Schwierigkeiten im Erwerb eines Kommunikationssystems haben
Kinder und Jugendliche mit zusätzlichen Teilleistungsstörungen im motorischen oder visuellen Bereich
Kinder und Jugendliche mit zusätzlichen chronischen Erkrankungen oder autistischen Verhaltensweisen

Ziel

Die geistig behinderten bzw. mehrfachbehinderten Schüler erwerben ein Kommunikationsmittel und erreichen die Werkstattreife. Sie erlangen eine möglichst hohe Selbstständigkeit, damit sie zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und zur Bewältigung und sinnvollen Gestaltung ihres Alltages befähigt werden.

Download:   Flyer

Vorgehensweise

Grundlage der Arbeit bietet der Sächsische Lehrplan der Schule für geistig Behinderte.
Die Schüler absolvieren eine 12jährige Schulzeit. Diese gliedert sich in die 9jährige Schulpflicht und in die 3jährige Berufsvorbereitungszeit.

Daraus ergeben sich 4 Etappen zu jeweils 3 Jahren:

          Unterstufe
          Mittelstufe
          Oberstufe
          Werkstufe

In jedem Werkstufenjahr findet mindestens ein 14tägiges Praktikum statt. In der Werkstufe lernen die Schüler an zwei Tagen in der Woche klassenstufenübergreifend in verschiedenen praktischen Bereichen. Unsere Werkstufenklassen kooperieren mit dem Schulteil zur Lernförderung durch gemeinsames Arbeiten in der Berufsorientierung.
Wir nutzen verschiedene Möglichkeiten zur Findung, Schulung oder Stabilisierung eines geeigneten Kommunikationsmittels, das den Fähigkeiten, Fertigkeiten und Neigungen des Schülers entspricht.

- Körpersprache
- nonverbale Kommunikationshilfen durch Fotos, Bilder, Piktogramme und Symbole (z. B. Metacom)
- Gebärden ("Schau doch meine Hände an" und regionale Gebärden)
- Fingeralphabet
- verbale Kommunikation (Lautsprache)
- Schriftsprache (z. B. ganzheitliches Lesen, Lesen mit dem IntraActPlus-Konzept nach Jansen sowie   analytisch - synthetische Leselernmethode)
- Elektronische Kommunikationshilfen
- Anlehnung an TEACCH (Pecs) bei Schülern mit autistischen Verhaltensweisen
- individuelle Nutzung von Talkern

In enger Zusammenarbeit mit den Eltern und Therapeuten werden zusätzliche Therapien zum Teil in unserer Einrichtung angeboten (Ergo- und Physiotherapie, Logopädie).
Unsere Schüler gehen wöchentlich zum Schwimmen.